Auf der Suche nach Rendite: Alternative Investments im Aufwind

Von einem “Anlagenotstand” ist die Rede, seit die festverzinslichen Wertpapiere unter dem Strich Geld kosten, werden Inflation und Gebühren berücksichtigt. Selbst der boomende Aktienmarkt wird kritisch beäugt, der Zenit kommt nämlich gewiss – vielleicht ist er schon erreicht? Eine enorm hohe Zahl Schweizer Franken sucht demnach nach Rendite – und findet diese zunehmend abseits der etablierten Wege – bei alternativen Investments.

Selbst institutionelle Investoren auf “Abwegen”

Pensionskassen und Versicherungen stehen vor einer grossen Herausforderung: Wollen sie heutzutage noch eine Rendite erwirtschaften, die sie ihre vertraglichen Zusagen überhaupt einhalten liesse, müssen sie zwangsläufig höhere Risiken eingehen oder vollkommen neue Wege suchen. Alternative Investments nehmen bei Pensionskassen derzeit einen Anteil zwischen drei und 20 Prozent ein – Tendenz stark steigend. Zum Vergleich: Private Anleger nutzen diese Möglichkeiten bereits zu rund 15 Prozent. Allerdings greifen sie bevorzugt auf Hedgefonds zurück, während die institutionellen Investoren Private Equity Fonds, Infrastruktur-Investitionen oder Rohstoffe präferieren.

Diversifikation gesucht – Erfahrungen machen vorsichtig

Ein weiterer Grund, sich für ein alternatives Investment zu entscheiden, dürfte die Diversifikation, also die Risikostreuung sein: Insbesondere Hedgefonds, die doch eine eher bescheidene Performance hinlegen, empfehlen sich in erster Linie zur Absicherung von Depots. Angesichts der seit knapp acht Jahren boomenden Märkte ist diese Entscheidung auch nachzuvollziehen. Hedgefonds verloren im Zuge der Finanzkrise 2008 rund 20 Prozent – die Long-Only-Fonds dagegen im Schnitt 40 Prozent. Ein solches alternatives Investment ist also keineswegs ein Rendite-Turbo, es handelt sich eher um ein Sicherheitspolster.

Private Equity Fonds stärker nachgefragt – Risiken inklusive

Nicht umsonst konzentrieren sich institutionelle Investoren auf Private Equity, also Risikokapital, das sie Unternehmen als Alternative zum Kredit gegen eine Beteiligung zur Verfügung stellen. Der Bedarf ist gross, denn die neuen Kreditvergaberichtlinien machen der Wirtschaft zu schaffen. Sie öffnen sich daher leichter den Kapitalgebern, denen sie im Gegenzug Anteile am Unternehmen überschreiben müssen. Allerdings dürfen auch die Nachteile nicht unerwähnt bleiben, denn einerseits sind diese Investments an eine bestimmte Laufzeit gebunden, andererseits besteht immer ein unternehmerisches Risiko: Scheitert das finanzierte Vorhaben, können Anleger ihren Einsatz auch verlieren.

Rohstoffe und Immobilien als Sachwerte – die Alternative?

Rohstoffe, hier vor allem Edelmetalle, sollten einem ausgewogenen Depot unbedingt beigemischt werden – am besten in physischer Form. Gold hat sich beispielsweise immer als sicherer Hafen und mit Wertbeständigkeit bewährt. Mit Immobilien wird es schon schwieriger, denn hier sind langfristige und grossvolumige Investitionen notwendig. Als alternatives Investment kämen Immobilienfonds in Frage, die in unterschiedlichen Varianten zur Auswahl stehen: Finanzieren geschlossene Immobilienfonds einzelne Projekte, sind sie in Bezug auf Anlagebetrag und Laufzeit wenig flexibel. Offene Immobilienfonds streuen das Kapital in wechselnde Projekte, was höhere Kosten verursacht und damit die Rendite beeinträchtigen kann. Dafür lassen sich hier auch kleinere Beträge anlegen und die Anteile leichter wieder veräussern.

Ein Blick über den Tellerrand hinaus: Echte alternative Investments

Wer relativ kurzfristig anlegen und trotzdem eine interessante Rendite erwirtschaften will, sollte sich mit Fintechs wie Advanon befassen: Hier können private Anleger beispielsweise die Rechnungen von kleinen und mittleren Unternehmen vorfinanzieren oder einen Teil der Rechnung kaufen, sollten diese ein langes Zahlungsziel vereinbart haben und Liquidität benötigen. Dafür bezahlt das Unternehmen eine Gebühr, aus der regelmässig eine Rendite zwischen acht und 12 Prozent jährlich resultiert. Die Laufzeiten sind relativ kurz. Je höher der angebotene Zinssatz ist, desto grösser ist natürlich auch die Gefahr eines Ausfalls. Auch hier bringt die Diversifikation Sicherheit, was diese alternativen Investments vor allem als Beimischung so attraktiv macht. Advanon verhilft kleinen und mittleren Unternehmen mit diesen Kurzzeitkrediten zur benötigten Liquidität und den Investoren zur Rendite – für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

 

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