Finanzielle Hürden

Vier Tipps, um finanzielle Barrieren abzuschaffen

Sie betreiben ein kleines Unternehmen, aber der Erfolg bleibt auch nach der oft holprigen Anfangsphase aus? Kleine und mittlere Unternehmen rennen immer wieder in eine finanzielle Hürde. Wir zeigen Ihnen vier häufige Probleme und wie Sie dagegen vorgehen können. Wir haben uns die folgenden Tipps nicht im Hinblick auf eine spezielle Branche ausgesucht. Kleine und mittlere Unternehmen aus allen Bereichen profitieren von ihnen. Weiterhin sind sie nicht der Wichtigkeit nach geordnet. Versuchen Sie daher am besten, alle Ratschläge gleichermassen zu befolgen, um Ihre finanzielle Hürde zu überspringen:

1. Finanzielle Mittel – wie kommen Sie an frisches Geld?

Abhängig von Ihrem Gewerbe kann es sehr schwierig sein, bei Banken einen Kredit aufzunehmen. Beispielsweise haben Sie ohne ausreichende Sicherheiten immer dann ein Problem, wenn Sie in der Gastronomie tätig sind. Bei Kreditinstituten ist dieser Berufsstand mit einem hohen Risiko verknüpft, weshalb sich Banken oft scheuen, Geld bereitzustellen.

Eine Alternative gerade für kleine und mittlere Unternehmen können Mikrokredite sein: Diese haben eine überschaubare Laufzeit von oft nur 30 Tagen. Sie sind in ihrer Höhe zwar begrenzt – aber CHF 1’000 beispielsweise reichen oft schon aus, um wichtige Anschaffungen zu erledigen. Der für gewöhnlich hohe effektive Jahreszins fällt hier auch kaum ins Gewicht, da dieser über die kurze Laufzeit nicht komplett aktiv ist. Ist das Geld in der Anfangsphase knapp, haben Sie mit einem Kurzzeitkredit deutlich bessere Erfolgsaussichten als bei einem Gespräch mit Ihrer Bank und diese finanzielle Hürde verliert schnell ihren Schrecken.

2. Kunden zahlen (zu) spät – was tun?

Offene Rechnungen hemmen Ihr Wachstum stark. Grundlage einer Expansion des Unternehmens ist ein solides Fundament. Dieses können Sie aber nur aufbauen, wenn Sie Planungssicherheit haben. Bei langen Zahlungsfristen bietet sich Factoring oder auch die Factoringalternative Advanon an – Advanon finanziert Ihre offenen Debitorenrechnungen vor und so haben Sie flexiblen Zugriff zu Liquidität, dann, wenn es für Sie notwendig ist. Mit Advanon als Factoringalternative für KMU können Sie dieser finanziellen Hürden Abhilfe schaffen.

Wenn die Begleichung der Rechnungen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt stattfindet, verdienen Sie weniger Geld und müssen ständig mit Ihren Finanzen „jonglieren“, wenn Sie keine verlässlichen Kunden haben – ein grosses Problem.

Leider kommen kleine und mittlere Unternehmen hier nur mit einer gewissen Härte wieder heraus. Lassen Sie sich nicht vertrösten, versenden Sie Mahnungen und drohen Sie weiterhin mit rechtlichen Schritten. Offensichtlich sollten Sie ein Auge zudrücken, wenn es um einen guten Kunden geht, der nur einmalig im Zahlungsverzug ist. Kommt dies jedoch häufiger vor, haben Sie einfach einen schlechten Kunden an der Angel – und ein Kunde dieser Art wird für Sie eine grosse finanzielle Hürde sein, wenn Ihr Unternehmen in absehbarer Zeit wachsen soll.

3. Personal frisst Budget

Gerne machen kleine und mittlere Unternehmen den Fehler, am Anfang das falsche Personal einzustellen. Auch etablierte Betriebe aus dem Mittelstand drehen gerne jeden Franken zwei Mal um und klagen über hohe Lohn- und Nebenkosten. Langfristig wird sich dieses Verhalten für Sie zu einem Problem entwickeln.

Denn: Hochqualifiziertes Personal ist zwar teurer, aber es macht seine Arbeit auch sehr viel besser als die Anfänger der Branche. „Wer billig kauft, kauft zwei Mal“ stimmt auch beim Personal! Füllen Sie Ihr Unternehmen langfristig mit durchschnittlichen Mitarbeitern, sitzen Sie auf einem Pulverfass. An Wachstum ist mit dieser Strategie nicht zu denken – die Besten sind gerade gut genug.

4. Facharbeiter machen Platz für Visionen

Eine grosse finanzielle Hürde für kleine und mittlere Unternehmen besteht zu Beginn häufig darin, dass der Chef gerne alles selbst macht. Bei einer Handvoll Mitarbeiter kümmert sich diese Person gerne um Marketing, Verkauf, Produktion, Kundensupport und dergleichen mehr.

Sie erkennen sich wieder? Dann stellen Sie schleunigst Fachpersonal ein, das Ihnen einen Grossteil der Arbeit abnimmt. Dadurch gewinnen Sie Zeit, die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu planen. Es ist Platz für Visionen und einen klaren Blick in die Zukunft – und damit Wachstum. Das ist zu Beginn teuer, langfristig jedoch wird sich diese Investition durch ein schnelleres Wachstum bezahlt machen.

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Katharina Boehringer

1 KommentarKommentar schreiben

  • Hallo Sophia

    Ihre Beiträge sind für mich Gold wert! Nur, wenn eben ein gewisser Punke bei der Spirale nach unten
    erreicht ist, und es ohne Kredit (grösseren) nicht mehr reicht, ist es auch nicht mehr möglich, Top-Personal für die einzelnen Sparten einzustellen.
    Trotzdem helfen mir die Beiträge, Lösungen zu finden um wieder aus dem Loch zu kommen. Also herzlichen Dank.! Maia

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