Die Nachteile von traditionellem Factoring

FactoringDie Nachteile des traditionellen Factoring im Vergleich zur Factoring-Alternative von Advanon

Beim traditionellen Factoring handelt es sich um eine Finanzierungsmethode bei der sich ein Unternehmen durch den Verkauf des Debitorenbestandes an eine Dritt-Partei (Factor) Kapital verschafft. Neben der Beschaffung von liquiden Mitteln liegt der Hauptvorteil beim Factoring darin, dass sich ein Unternehmen selbst, nicht mit dem Einfordern von Schulden, dem Mahnen und Betreiben von Debitoren auseinandersetzen muss. Im Gegensatz dazu werden die Nachteile von Factoring oftmals erst nach Vertragsabschluss ersichtlich.

1. Negative Auswirkungen auf die Kundenbeziehungen

Das wahrscheinlich schwerwiegendste Problem beim Factoring sind die potentiell negativen Auswirkungen auf existierende Kundenbeziehung. Dies ist besonders dann relevant wenn einzelne Kunden in Zahlungsschwierigkeiten geraten sollten. Der Mangel an Kontrolle über die Art wie mit dem Debitor umgegangen wird, kann existierende Kundenbeziehungen gefährden.

2. Lange Vertragsdauer

Typische Verträge beim Factoring haben eine Laufzeit von 18-24 Monaten. Der zunehmende Konkurrenzdruck hat jedoch in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass nun auch 12 Monats Verträge abgeschlossen werden können. Trotzdem ist  Factoring speziell für junge- und schnell wachsende Unternehmen aufgrund langer Vertragslaufzeiten und hohen Break-Up-Fees nicht möglich.

3. Versteckte Kosten und mangelnde Regulierung

Grundsätzlich gibt es beim Factoring zwei Grundkosten. Eine Servicegebühr und einen Abzinsungssatz (normalerweise als monatlich vertraglich definiertes Minimum). Die Liste der Zusatzkosten ist jedoch oftmals bemerkenswert. Zusätzlich zu den beiden Grundkosten fallen Kosten für Kreditversicherung, Vertragsinstandsetzung, Bilanzprüfung, Transaktionskosten für die Zahlungen etc. an. Dazu kommt, dass viele dieser Kosten, nicht im eigentlichen Factoringvertrag, sondern in diversen Zusatzdokumenten geregelt werden. Die Komplexität der Rechnungsstellung und der Mangel an Transparenz macht es beim Factoring beinahe unmöglich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses die Endkosten zu bestimmen.

4. Mangel an Flexibilität

Ein Factoringvertrag wird für gewöhnlich über den gesamten Debitorenbestand abgeschlossen. Dabei wird keine grosse Rücksicht darauf genommen wie viel Cash das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt benötigt. Trotzdem ist das Unternehmen vertraglich dazu verpflichtet, die monatlichen Gebühren zu bezahlen und sich alle Debitorenrechnungen finanzieren zu lassen.

Die obengenannten Nachteile im Factoring sind Gründe warum Fintech-Unternehmen kürzlich damit begonnen haben, via Plattformen Unternehmen direkt mit Investoren zu verknüpfen. Dadurch wird eine flexible, kurzfristige und transparente Finanzierung gewährleistet. Marketinvoice in Grossbritannien ist eines der führenden Unternehmen im Englischsprachigen Raum. Wir von Advanon ermöglichen dies nun auch in der Schweiz.

Weitere Infos zur Finanzierungslösung für KMUs: https://www.advanon.com/

 

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Phil Lojacono

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