fintech standort schweiz

Schwächen des Fintech Standort Schweiz

Das Beratungsunternehmen EY identifiziert im “Swiss Fintech Report 2016” noch Mängel des Fintech Standort Schweiz als globales Zentrum für FinTech-Startups: hohe Kosten und fehlende Geldgeber. Die für den «Swiss FinTech Report» befragten Mitarbeiter von hiesigen Finanzinstitutionen resümieren, dass die Schweiz von ihrer Position als Finanzzentrum in Europa noch nicht in vollem Umfang profitiert habe. Um die aktuellen Stärken des Standorts hervorzuheben und die neuen Herausforderungen anzugehen, müssen Marktbedingungen geschaffen werden, die Start-ups, etablierte Unternehmen und Investoren motivieren. Zudem gelte es, Wettbewerbsvorteile gegenüber Finanzzentren wie London, Singapur und New York hervorzuheben.

Finanzplatz Schweiz muss sich neu erfinden

John Hucker, Präsident der Swiss Finance and Technology Association, empfiehlt den einheimischen FinTechs, das grosse Potenzial der Schweiz, die finanziellen Mittel, die Möglichkeiten zur Vernetzung an Konferenzen sowie zusätzliche Initiativen für ihre Geschäftsideen zu nutzen. So könnten die Gründer an die langjährige Tradition der Schweiz als Innovationsführer der weltweiten Finanzdienstleistungsbranche anknüpfen. «Der Finanzplatz Schweiz muss sich dringend neu erfinden. FinTech wird hier eine führende Rolle spielen», meint Bernhard Schneider, Senior Manager bei EY Financial Services Schweiz.

Probleme bei der Standortwahl

Auch wir von Advanon haben uns mit diesem Thema beschäftigt, zumal wir ein sehr internationales Team sind und die Frage nach der Standortwahl vor allem anfangs eine starke Rolle gespielt hat. Wir bereuen keinesfalls die Wahl des Standorts Zürich und konnten in den ersten Monaten unserer operativen Tätigkeit bereits starke Verbesserungen seitens der FINMA, der generellen Akzeptanz gegenüber Fintech Dienstleistungen und auch in der Politik spüren. In unserer Blogreihe haben wir ausserdem über genau dieses Thema mit Parlamentarier (u.a. Jonas Fricker, Christian Wasserfallen und Andreas Glarner) in Bern gesprochen und kamen so zu dem Entschluss, dass die Bedürfnisse der Schweizer Start-Up Szene sehr wohl von der Politik gehört wird und hier auch an allen Seiten an Verbesserungen gearbeitet wird.

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Stijn Pieper

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