Working Capital

Working Capital verbessern – viele KMU haben ein Effizienzproblem

Viele profitable KMU haben ein Problem mit weiterem Wachstum und das nur, weil sie dem Geldumschlag (oder eben Cash Conversion Cycle) zu wenig Aufmerksamkeit widmen. Das heisst, es ist nicht in erster Linie ein Profitabilitätsproblem sondern vielmehr ein Planungs- und Effizienzproblem. Um weiter zu wachsen und die Profitabilität eines Unternehmens zu verbessern, muss man zwei Faktoren genau kennen. Dazu gehören das Umlaufvermögen (oder Working Capital) und der Geldumschlag (Cash Conversion Cycle). Wenn wir beide kennen, können Schwächen identifiziert werden und eine Vorfinanzierung der Debitoren (nicht zwingend traditionelles Factoring) kann Ihnen helfen, stabile Wachstumszahlen, mehr Profitabilität und vor allem einen grösseren Marktanteil zu erreichen.

Umlaufvermögen (Working Capital)

Das Working Capital wird definiert als Differenz zwischen dem kurzfristigen Fremdkapital und dem Umlaufvermögen. Oftmals wird hierbei auch von der goldenen Bilanzregel gesprochen – einer der wichtigsten Kennzahlen überhaupt, die besagt, dass das Anlagevermögen durch langfristiges Fremdkapital gedeckt sein sollte. Weiter heisst das aber auch, dass wenn zu wenig Working Capital vorhanden ist, keine weiteren Produkte produziert werden können. Eine effizient geführte Unternehmung sollte also immer die richtige Menge an Liquidität bereit halten – nicht zu viel und sicher nicht zu wenig.

Oftmals wird Working Capital als nötige Menge an Geld bezeichnet, die es braucht um ein Unternehmen zu betreiben. Das ist aber falsch. Working Capital ist vielmehr ein Konzept, welches die kurzfristige Liquidität einer Unternehmung optimieren soll. In diesem Zusammenhang ist der CCC auch sehr wichtig.

Cash Conversion Cycle (CCC oder Geldumschlag)

Der Cash Conversion Cycle ist zu unterscheiden vom Working Capital, obwohl er schlussendlich dasselbe Problem abdeckt. Im Endeffekt geht es wiederum darum, wie ein Unternehmen mit unveränderten Mitteln weiteres Wachstum generieren kann. Deswegen sind die Zahlen des CCC auch so aussagekräftig, wie erfolgreich ein Unternehmen ist resp. wie professionell dessen Buchhaltung geführt wird. Insbesondere bei Übernahmekandidaten schauen die Experten genau auf diese Zahlen.

Im Grundsatz geht es um die Definition, wie lange Geld für ein und dasselbe Produkt ausstehend ist. Die Uhr beginnt beim Einkauf des Rohmaterials zu ticken. Das heisst, sobald die Rechnung bezahlt wird geht’s los. Danach folgt die Produktionszeit, die Lieferfrist zum Kunden und schliesslich die Zahlungsfrist Ihres Kunden. Bis Sie schliesslich das Geld wieder auf Ihrem Konto haben kann viel Zeit vergehen. Während der ganzen Zeit haben Sie Geld in diesem Prozess eingeschlossen. Geld, welches dringend für weitere Investitionen gebraucht werden kann. Es gibt etliche Kennzahlen und Formeln, die Ihnen einen tieferen Einblick in das Thema des CCC geben können, hierbei geht es primär darum, wie man diese lange Frist optimieren kann.

Während der Periode, in der das Geld im Prozess eingeschlossen ist, können prinzipiell zwei Szenarien eintreten. Entweder ist zu wenig Liquidität vorhanden um die wichtigsten Ausgaben, wie bspw. Löhne zu bezahlen oder es gibt zu wenig Liquidität für weitere Investitionen resp. Wachstumsmöglichkeiten. Beide Szenarien sind nicht wünschenswert und können durch richtiges Liquiditätsmanagement verhindert werden. Wenn ein Unternehmen durch Liquiditätsengpässe eingeschränkt wird, werden verschiedene Bewertungskennzahlen sehr schnell abnehmen.Working Capital

Durch alternative und neuartige Finanzarten wie bspw. Supply Chain Financing können diese Probleme aber schnell und effizient gelöst werden. Wir stehen Ihnen jederzeit gerne für weitere Informationen zur Verfügung.

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